Die Städte und Gemeinden und kommunalnahe Einrichtungen sind mit einer ganzen Reihe von Herausforderungen konfrontiert: Wahrung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, Bewältigung des Klimawandels, Schutz und widerstandsfähige Gestaltung der Gebiete, Beseitigung von Armut und sozialer Unsicherheit, Verteidigung der lokalen und allgemeinen Demokratie in ihrer Rolle als Träger für bürgerschaftliches Engagement usw.
Angesichts dieser Anforderungen ist es weitläufig als besonders sinnvoll anerkannt, auf lokaler Ebene zu reagieren; die Vereinten Nationen sind der Ansicht, dass die Ziele für nachhaltige Entwicklung (die sogenannten SDGs) am besten auf lokaler Ebene umgesetzt werden können.
Um eine konkrete Antwort auf die oben genannten Herausforderungen zu geben, müssen die Städte und Gemeinden kurz-, mittel- und langfristige Lösungen bereitstellen.
Die erste Hürde liegt zweifelsohne im finanziellen Bereich: Dossiers wie die Kosten für die Rente statutarischer Bediensteter, die Finanzierung der Polizei und der Feuerwehr sowie das Vorgehen gegen prekäre Lebensverhältnisse sind entscheidende Finanzthemen für die Zukunft der wallonischen Lokalbehörden.
Hinzu kommt meiner Ansicht nach die geplante Digitalisierung der kommunalen Dienste (und die Cybersicherheit).
Nicht zuletzt ist die Wahrung der Demokratie ein ganz entscheidender Aspekt: Das Engagement der gewählten Volksvertreter und die Bereitschaft, ein lokales Mandat zu übernehmen, müssen unterstützt werden, ebenso wie die Unterstützung der Bürgerschaft und der Bürgerbeteiligung, die sich in der realen Welt fernab von den Auswüchsen der sozialen Netzwerke entfalten muss.
Zu den prägendsten Momenten der letzten Jahre gehört zweifellos die hervorragende Begleitung, die Ethias den Gemeinden nach den schrecklichen Überschwemmungen, die 2021 unsere Region verwüsteten, zuteil werden ließ.
Zum Abschluss vielleicht eine etwas weniger dramatische Note: Die Einweihung des Unionsgebäudes 2003 in Namur wird mir immer in Erinnerung bleiben, nicht nur wegen des außergewöhnlichen Ereignisses, sondern auch, weil es eine besondere Anerkennung der Zusammenarbeit von Ethias und dem UVCW im Hinblick auf die regionale Verankerung unseres Verbandes in Wallonien war.
06/2025